SPORTMUNDSCHUTZ

Unfälle beim Sport sind oft die Ursache schwerer Verletzungen von Zähnen und Kiefer. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass sich bis zu einem Drittel aller Zahn- und Kieferverletzungen bei sportlichen Aktivitäten ereignen. In ca. 80% der Fälle sind die oberen Schneidezähne betroffen, wobei es dabei zum Verlust eines oder mehrerer Zähne kommen kann. Die Folge ist eine aufwendige und oft lebenslange zahnärztliche Betreuung.

Ein individueller Sportmundschutz kann wirkungsvoll vorbeugen und stellt eine effektive und zugleich einfache Vorbeugungsmaßnahme dar.

Vergleichsstatistiken zeigen, dass das Risiko um den Faktor 60 reduziert werden kann. Zusätzlich wird die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung der umgebenden Weichgewebe (Lippen, Zunge) und der Kiefergelenke gesenkt. Eine weitere wichtige Funktion des Mundschutzes, besteht im Abfangen der Kräfte, die auf den Unterkiefer und von dort auf den Schädel übertragen werden. Das Risiko einer Gehirnerschütterung wird dadurch stark vermindert.

Die deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) empfiehlt das Tragen eines Mundschutzes bei folgenden Sportarten: Inline-Skating, Feldhockey, Skate-Boarding, Basketball, Boxen und andere Kampfsportarten, Eishockey, Baseball, Fußball, Geräteturnen, Handball, Radsport (vor allem Mountainbiking), Reiten, Rugby, American Football und Wasserball.

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